Rückenschule

Isch habe Rücken 

(Originalton Horst Schlemmer)

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Hier werden Sie geholfen, oder erst einmal vorgebeugt, denn „Vorbeugen ist besser als Heilen“.
Das trifft besonders auf die Stärkung der Muskulatur als Stütze für die Wirbelsäule zu.  Ziel der Rückenschule ist, die relevanten Muskelgruppen zu stärken und so die Wirbelsäule zu entlasten, da die Muskulatur mit zunehmendem Alter als Stütze der Wirbelsäule immer wichtiger wird. Neben den regelmäßigen Übungen wird auch das Bewusstsein für eine rückenfreundliche Haltung und Bewegung im Alltag gefördert.

Kursinhalte

Die Ansteuerung der Leitziele „Rückengesundheit fördern“ und „einer Chronifizierung vorbeugen“ erfolgt in Anlehnung an die Kernziele bewegungsbezogener Gesundheitsprogramme:     Quelle: Bös u. Brehm 2006

  • Stärkung der physischen Gesundheitsressourcen
  • Stärkung der psychosozialen Gesundheitsressourcen
  • Aufbau von und Bindung an gesundheitsorientierte Aktivität
  • Sensibilisierung für haltungs- und bewegungsförderliche Verhältnisse
  • Verminderung von Risikofaktoren für Rückenschmerzen
  • Bewältigung von Beschwerden und Missbefinden.

Die Rückenschule nutzt dazu folgende Inhalte zur Erreichung der o.g. Ziele. Abhängig von den Rahmenbedingungen im Rahmen des Kurses können einzelne Bausteine einen mehr oder weniger großen Raum einnehmen:

  • Übungen zur Körperwahrnehmung
  • Übungen zur Verbesserung der motorischen Grundeigenschaften
  • Kleine Spiele, Spielformen und Parcours
  • Vorstellung von Life-Time-Sportarten
  • Übungen zur Haltungs- und Bewegungsschulung
  • Entspannungsmethoden
  • Strategien zur Stressbewältigung
  • Strategien zur Schmerzbewältigung
  • Strategien und Hinweise zur Verhaltens- und Verhältnisprävention
  • Wissens- und Informationsvermittlung

Die Wirksamkeit von Rückenschulprogrammen als präventive Maßnahme gegen „unspezifische“ Rückenschmerzen ist mit moderater bis starker Evidenz gesichert. Das gilt besonders für Programme mit chronischen Rückenschmerzenpatienten, für Programme am Arbeitsplatz und für Programme, die einen umfangreichem aktiven Übungsanteil beinhalten. Aufgrund der geringen Anzahl hochwertiger Studien mit positiven Belegen ist eine weitere Erforschung notwendig und gerechtfertigt.

Quellen: Heymanns 2005; Airaksinen et al. 2006; Brox et al. 2008

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